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Zeitung: E.ONs Gasfördergeschäft bricht ein

Archivmeldung vom 11.12.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptverwaltung E.ON Ruhrgas in Essen-Rüttenscheid. Bild: Wiki05 / de.wikipedia.org
Hauptverwaltung E.ON Ruhrgas in Essen-Rüttenscheid. Bild: Wiki05 / de.wikipedia.org

Das Gas-Geschäft macht E.ON neue Sorgen: Der Gewinn der Förder-Sparte Exploration & Production brach in den ersten neun Monaten 2012 laut Zwischenbericht um 25 Prozent auf 421 Millionen Euro ein. Für das kommende Jahr sollen die Gas-Manager weitere Gewinne bei der Zentrale abgemeldet haben, berichtet die "Rheinische Post".

Ursache seien offenbar Schwierigkeiten, die Förderung in dem Gas- und Ölfeld Skarv in der Nordsee vor Norwegen hochzufahren. Die Probleme im Gasgeschäft waren am Montag auch ein Thema im E.ON-Aufsichtsrat. Damit wird sich die traditionsreiche Ruhrgas mit wenig Glanz aus der Wirtschaftsgeschichte abmelden. Zum 1. Mai 2013 soll die in Essen sitzende Ruhrgas mit der in Düsseldorf sitzenden Handelstochter Energy Trading verschmelzen, wie es weiter heißt. Die neue Einheit wird ihren Sitz in Düsseldorf haben und auf Namen "E.ON Global Commodities" hören.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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