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Verdi: Post setzt Beamte als "Streikbrecher" ein

Archivmeldung vom 15.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Bild: Gabi Schoenemann / pixelio.de

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Deutsche Post beschuldigt, Beamte als Streikbrecher im laufenden Tarifkonflikt einzusetzen. Die Post müsse "diese rechtswidrige Praxis sofort unterbinden", sagte die stellvertretende Verdi-Chef Andrea Kocsis der "Süddeutschen Zeitung".

Der Gewerkschaft lägen die Namen von 28 Beamten vor, die in den Briefniederlassungen Frankfurt und Gießen, der Zustellbasis Frankfurt sowie im Paketzentrum Rodgau beschäftigt seien und bei den vergangenen Warnstreiks auf die Posten ihrer streikenden Kollegen geschickt worden seien. Diese Praxis ist vom Bundesverfassungsgericht jedoch eindeutig verboten.

Das Unternehmen vertritt dagegen die Auffassung, rechtmäßig zu handeln. Die Beamten seien "freiwillig versetzt worden". Es würden keine Beamten "in unzulässiger Weise auf bestreikten Arbeitsplätzen eingesetzt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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