Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Kfz-Gewerbe erwartet verhaltenen Start ins neue Jahr

Kfz-Gewerbe erwartet verhaltenen Start ins neue Jahr

Archivmeldung vom 16.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: "obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor"
Grafik: "obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor"

Mit einem verhaltenen Start ins Jahr 2015 rechnen die Kfz-Betriebe in Deutschland. Im aktuellen Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) liegt die Geschäftserwartung für die ersten drei Monate des kommenden Jahres mit 98,6 Punkten um 0,4 Punkte unter dem Vergleichswert für 2014 (99 Punkte). Seit dem Spitzenwert von 114,7 Punkten im zweiten Quartal 2014 hat sich die Erwartungshaltung kontinuierlich nach unten bewegt. Etwas besser als angenommen wird hingegen das Geschäft im laufenden vierten Quartal 2014 bewertet: 108,1 Punkte auf dem Index bedeuten 3,1 Punkte mehr als die zunächst erwarteten 105 Punkte für dieses Quartal. Die Index-Werte fassen die Ergebnisse der drei Geschäftsbereiche Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service zusammen.

Grafik: "obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor"
Grafik: "obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor"

Aufgrund dieser Daten sowie der prognostizierten schwachen wirtschaftlichen Entwicklung mit stagnierender Wachstumsquote des Bruttoinlandsprodukts geht der ZDK von einem etwas schwächeren Automobiljahr 2015 aus. Bei den Neuzulassungen sind im kommenden Jahr rund 2,95 Millionen Einheiten denkbar. Der Gebrauchtwagenmarkt kann auf leichte Belebung hoffen, sodass in 2015 rund sieben Millionen Besitzumschreibungen möglich sind. Das Werkstattgeschäft dürfte im Jahr 2014 leicht unter dem Vorjahreswert abschließen und sich im kommenden Jahr auf diesem Niveau stabilisieren.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ots)

Anzeige: