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VW-Betriebsratschef fordert Festanstellung für Hunderte Leiharbeiter

Archivmeldung vom 02.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Volkswagenwerk Wolfsburg Bild: Volkswagen AG
Volkswagenwerk Wolfsburg Bild: Volkswagen AG

Der Autobauer Volkswagen soll weitere Leiharbeiter zu Stammbeschäftigten machen. Das fordert der einflussreiche VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh im Gespräch mit dem "Handelsblatt". "Bis Ende August hat VW innerhalb von zwei Jahren 3.000 Leiharbeiter fest angestellt. Wir sind bis zum Jahresende gut ausgelastet. Deshalb wollen wir, dass weitere Zeitarbeitnehmer, die 36 Monate dabei sind, übernommen werden", sagte Osterloh.

Mit dem Unternehmen spricht der Betriebsrat darüber, auch alle Zeitarbeiter an den deutschen Standorten einzustellen, die in den kommenden drei Monaten länger als 36 Monate bei VW sind. "Das sind jeweils einige Hundert", erklärte Osterloh. Die Frist von drei Monaten gelte, weil die konjunkturellen Aussichten mittelfristig schwer einzuschätzen seien.

In der Diskussion um den Missbrauch von Werkverträgen stellt sich der Betriebsratschef hinter das Management. "Bei Volkswagen gibt es keine Scheinwerkverträge. Die passen nicht zu unserer Unternehmenskultur", sagte Osterloh dem "Handelsblatt". "Bekommen wir Hinweise auf Probleme, gehen wir diesen nach und helfen den betroffenen Kollegen. Das war im Jahr 2012 zweimal der Fall."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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