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Thomas-Cook-Flugvorstand widerspricht Lufthansa-Chef

Archivmeldung vom 12.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Boeing 757 der Thomas Cook Airlines
Boeing 757 der Thomas Cook Airlines

Foto: MilborneOne
Lizenz: CC BY-SA 2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der oberste Chef der Flugsparte des zweitgrößten europäischen Reiseveranstalters Thomas Cook, Christoph Debus, widerspricht zentralen Aussagen von Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf der Hauptversammlung des Konzerns am Dienstag dieser Woche. Spohr hatte am Rande der Veranstaltung geäußert, die Luftfahrt stoße allmählich an Wachstumsgrenzen. Dies könne auch zu einer Stabilisierung der zuletzt stark gesunkenen Ticketpreise führen.

Dem widerspricht Debus in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" vehement. In den vergangenen Jahrzehnten sei der Luftverkehr immer stärker gewachsen als das Bruttosozialprodukt. "Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich fortsetzt", so der Chef des Thomas-Cook-Flugablegers, zu dem auch die Ferienfluggesellschaft Condor gehört. Da in der Branche nach wie vor Überkapazitäten herrschten und das Angebot an touristischen Flugrouten allein in Deutschland in diesem Sommer gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent gestiegen sei, sehe er auch wenig Spielraum für Preiserhöhungen. "Wo Wettbewerb herrscht", so Debus, "wird der Konkurrenzdruck weiterhin dazu führen, dass die Preise erst einmal niedrig bleiben".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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