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DIHK weist Rezessionswarnungen zurück

Archivmeldung vom 11.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Dr. Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer des DIHK. Bild: dihk.de
Dr. Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer des DIHK. Bild: dihk.de

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Warnungen vor einer Rezession in Deutschland zurückgewiesen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: "Wir sollten die Krise jetzt nicht noch herbeireden. Die Risiken sind groß genug."

Nach Einschätzung des DIHK bestehe derzeit kein Grund, "zu sehr auf Moll zu machen". Wansleben reagierte damit auf Äußerungen von Christine Lagarde, der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Allerdings forderte er wie Lagarde die Bundesregierung auf, mehr für Investitionen zu tun. "Es geht beides: Haushalt sanieren und investieren. Denn der Staat nimmt Steuern in Rekordhöhe ein", sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer. Wansleben kritisierte zudem das "späte Erwachen" der Bundesregierung.

Erst nach düsteren Konjunkturprognosen sei die Politik zum Handeln bereit. "Wenn es gut läuft, wird verteilt. So ist es in den ersten zehn Monaten der Großen Koalition gelaufen", sagte Wansleben. Jetzt fehle das Geld - zum Beispiel für die Reparatur maroder Straßen. Vorstöße, den Euro-Rettungsfonds für Konjunkturprogramme anzuzapfen, wies der Wirtschaftsvertreter zurück. Das sei keine dauerhaft tragfähige Politik. Vielmehr müssten auch die großen Volkswirtschaften in der Eurozone ihre Probleme entschlossener angehen - "dazu gehört letztlich auch Deutschland", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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