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DIW-Chef: Alle EU-Länder sollten langfristig dem Euro beitreten

Archivmeldung vom 06.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Portal des DIW Berlin in der Mohrenstraße. Bild: Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Portal des DIW Berlin in der Mohrenstraße. Bild: Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Nach Ansicht des künftigen Chefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sollten alle EU-Länder langfristig dem Euro beitreten. Der Euro sei der richtige Weg für die Integration Europas, sagte Fratzscher der Tageszeitung "Die Welt". Die Frage sei allerdings, wie man sicherstelle, dass die Währung erfolgreich sei.

Der 41-Jährige ist überzeugt: "Bei der Geburt des Euro wurden viele wichtige Weichenstellungen versäumt." Die Finanzmärkte etwa hätten früher zusammenwachsen müssen - und auch die Bankenunion hätte viel früher kommen sollen, sagt der Ökonom, der ab Februar 2013 als jüngster deutscher Wirtschaftsforscher an der Spitze des DIW stehen wird.

Ein systemisches Risiko, dass die Währung insgesamt ins Wanken bringen könnte, sieht Fratzscher in der Euro-Krise nicht. "Ich bin überzeugt, dass es den Euro in zehn Jahren und auch in 100 Jahren noch geben wird", sagte Fratzscher der "Welt". Es sei dabei ein wichtiges Signal, dass die Währung während der Krise Stabilität gezeigt habe.

Als DIW-Chef will Fratzscher das Institut auch im Bereich der Konjunkturforschung zu stärken. Es sei sein Ziel, dass das größte deutsche Institut ab 2013 etwa wieder bei der Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung dabei sei: "Ich werde mich so gut ich kann dafür einsetzen, dass das ab 2013 auch wieder klappt", sagte Fratzscher.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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