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Bafin-Chefin König für strengere Regulierung der Schattenbanken

Archivmeldung vom 02.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Elke König, Präsidentin der BaFin Bild: Kai Hartmann Photography / BaFin
Dr. Elke König, Präsidentin der BaFin Bild: Kai Hartmann Photography / BaFin

Die Chefin der deutschen Finanzaufsicht, Elke König, hat sich für eine strengere Regulierung der Schattenbanken ausgesprochen. "Wir brauchen ein globales Regelwerk", sagte sie in einem Interview mit dem "Handelsblatt" im Hinblick auf Hedge-Fonds, Private-Equity-Firmen und Spezialfonds, die in vielen Geschäftsfeldern wie Banken agieren, aber nicht als solche reguliert werden. Vor allem mangele es hier noch an Transparenz für die Aufsichtsbehörden.

"Wenn man die Anforderung an regulierte Banken erhöht, muss man auch einen besseren Einblick in den schwächer oder gar nicht regulierten Sektor bekommen", sagte König. Dennoch habe es zuletzt auch Fortschritte gegeben: "Es wurde einiges getan, um die Verbindung zwischen Banken und Schattenbanken einzugrenzen."

Dass die Schattenbanken den normalen Geldinstituten zuletzt immer mehr Problempapiere abgekauft haben, macht der obersten deutschen Finanzaufseherin im Moment noch keine Sorgen. Von einer Spekulationsblase könne keine Rede sein, so König. "Aber man muss beobachten, ob die Risikobereitschaft wieder einen Punkt erreicht, bei dem Preise gezahlt werden, die ökonomisch keinen Sinn ergeben." Auch die Frage, wie sehr sich die Schattenbanken für ihre Geschäfte verschuldeten, müsse man im Blick haben, mahnte König.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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