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Strombörse EPEX will in Osteuropa wachsen

Archivmeldung vom 24.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
European Power Exchange EPEX SPOT SE Logo
European Power Exchange EPEX SPOT SE Logo

Die europäische Strombörse EPEX will sich vergrößern: "Wir bereiten uns darauf vor, zu wachsen, vor allem in Osteuropa", sagte EPEX-Chef Jean-François Conil-Lacoste im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". Auch eine Fusion mit Konkurrenten schloss er nicht aus. "Wir könnten uns zum Beispiel auch vorstellen, eines Tages mit der APX, dem Londoner Pendant zur EPEX, zu fusionieren."

Die EPEX SPOT wurde im September 2008 als gemeinsames Unternehmen der französischen Energiebörse Powernext und der deutschen EEX gegründet, der Hauptsitz befindet sich in Paris. Wenn es nach Conil-Lacoste geht, ist die Konsolidierung im Stromhandel noch längst nicht abgeschlossen. Die volle Integration der Strommärkte, wie sie es sich die Europäische Union wünscht, würde bedeuten, dass 15 verschiedene Strombörsen jeden Tag zusammenarbeiten. "Deswegen müssen wir die Dinge harmonisieren und einfacher machen", so Conil-Lacoste. "Ein durch Marktkopplung voll integrierter europäischer Stromhandel würde 150 Millionen Euro Wohlfahrtsgewinn pro Jahr schaffen", glaubt er.

Schon jetzt seien rund 75 Prozent des europäischen Strommarktes im Handel miteinander verbunden. "Bis zum Frühjahr 2014 hoffen wir, dass auch Portugal und Spanien in den europäischen Stromhandel integriert sind." Bis Ende 2014 sollen dann 85 Prozent des Stromhandels miteinander verbunden sein. Das EU-Ziel von 100-prozentiger Marktintegration Ende 2014 werde man zwar nicht erreichen, glaubt Conil-Lacoste. Europa sei aber auf einem guten Weg. "Die Menschen fangen an, von ihren Inseln zu kommen." Durch die bessere Zusammenführung von Angebot und Nachfrage werden die Preise weiter fallen, davon ist er überzeugt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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