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Qimonda meldet Insolvenz an

Archivmeldung vom 23.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak

Nach Berichten über den weiteren Finanzierungsbedarf der Qimonda AG über ca. 300 Millionen Euro, wurde der Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Qimonda stellte beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren.

Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist pleite. Die Infineon-Tochter habe Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt, sagte eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag. «Es ist ein Eigenantrag eingegangen.» Dieser müsse jetzt eingetragen werden, über das weitere Vorgehen müsse dann der zuständige Richter entscheiden.

Qimonda mit weltweit 13 000 Beschäftigten und Standorten in Dresden, München und Porto leidet seit langem unter dem dramatischen Preisverfall bei DRAM-Speicherchips und der Konkurrenz aus Fernost. Derartige Speicherchips kommen in Handys und Computern zum Einsatz.

Seit Wochen kämpft das Unternehmen ums Überleben. Zuletzt war bekanntgeworden, dass die Infineon-Tochter weitere 300 Millionen Euro an frischem Kapital benötigt. Erst kurz vor Weihnachten hatten Sachsen, Portugal und der Mutterkonzern Infineon ein Rettungspaket über weitere 325 Millionen Euro zugesagt.

 

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