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Ifo: Corona-Krise kostet Deutschland Hunderte Milliarden Euro

Archivmeldung vom 23.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Größenvergleich: Auf dem Bild sind Gebäude in Originalgröße zu sehen die aus 114,5 Billionen Euro bestehen, die aus 100 Euro Scheinen gebaut wurden (Symbolbild)
Größenvergleich: Auf dem Bild sind Gebäude in Originalgröße zu sehen die aus 114,5 Billionen Euro bestehen, die aus 100 Euro Scheinen gebaut wurden (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach Berechnungen des Münchener Ifo-Instituts wird die Corona-Krise Deutschland Hunderte Milliarden Euro kosten. Das Virus werde Deutschlands Wirtschaft Produktionsausfälle bescheren, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in die Höhe schießen lassen und den Staatshaushalt erheblich belasten, teilte das Institut am Montag mit.

"Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte in Deutschland bekannt ist", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Je nach Szenario schrumpft die Wirtschaft um 7,2 bis 20,6 Prozentpunkte. Das entspricht Kosten von 255 bis 729 Milliarden Euro." Es lohne sich daher, jeden denkbaren Betrag für gesundheitspolitische Maßnahmen einzusetzen.

"Ziel muss es sein, die Teilschließung der Wirtschaft zu verkürzen, ohne die Bekämpfung der Epidemie zu beeinträchtigen", so Fuest. Er forderte Strategien, "die es erlauben, eine Wiederaufnahme der Produktion mit einer weiteren Eindämmung der Epidemie zu verbinden". Auch am Arbeitsmarkt komme es durch die Krise zu "massiven Verwerfungen", sagte Fuest weiter. "Diese stellen die Zustände auf dem Höhepunkt der Finanzkrise in den Schatten." Bis zu 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (oder 1,4 Millionen Vollzeitjobs) könnten laut Ifo abgebaut werden und mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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