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Weselsky: Bahnstreik geht weiter

Archivmeldung vom 07.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky. Bild: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat angekündigt, dass der Streik bei der Bahn fortgesetzt wird. Ein vorzeitiges Ende des Streiks oder eine Unterbrechung komme für ihn nicht in Frage, sagte Weselsky am Donnerstagnachmittag in Berlin.

Kurz zuvor hatte Weselsky noch eine mögliche Unterbrechung des Streiks angedeutet: "Heute Nachmittag werden wir mitteilen, wie wir den Vorschlag der Deutschen Bahn bewerten. Dann denke ich, dass die Streiks entweder weitergehen oder zu einem vernünftigen Zeitpunkt unterbrochen werden", sagte Weselsky im Gespräch mit dem Radiosender hr-Info.

Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte am Mittwoch vorgeschlagen, Brandenburgs früheren Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als Vermittler in dem Tarifkonflikt einzusetzen. In einer ersten Reaktion sprach Weselsky von einem "PR-Gag", sagte aber eine Prüfung des Vorschlags zu. Die Lokführer bestreiken seit Montagnachmittag den Güterverkehr der Deutschen Bahn, seit der Nacht zum Dienstag ist auch der Personenverkehr betroffen. Der Streik, der bis zum Sonntagmorgen andauern soll, trifft Millionen Pendler und Reisende, Ökonomen befürchten Millionenschäden für die Wirtschaft.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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