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Bayer-Aufsichtsratschef zuversichtlich für Monsanto-Übernahme

Archivmeldung vom 17.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
March Against Monsanto in Lethbridge Alberta
March Against Monsanto in Lethbridge Alberta

Foto: John Novotny
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bayer ist nach positiven Signalen der EU-Kommission zuversichtlich, die Genehmigungen der Kartellbehörden für die Monsanto-Übernahme zu bekommen. "Wir freuen uns über die Signale aus Brüssel und warten zuversichtlich die Entscheidungen der Behörden weltweit ab", sagte Aufsichtsratschef Werner Wenning der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Auf die Frage, ob Bayer einen Plan B habe, falls die EU-Kommission zu starke Auflagen mache, sagte Wenning: "Wir haben einen glasklaren Plan A, und der lautet: Wir wollen Monsanto übernehmen." Zugleich versicherte er, dass Bayer auch nach der Fusion keine grüne Gentechnik in Deutschland einführen werde: "Solange die deutsche Gesellschaft die grüne Gentechnik ablehnt, werden wir sie hier auch nicht mit Monsanto an Bord einführen."

Wenning fürchtet keinen Imageschaden: "Monsanto macht als Biotech-Unternehmen das, was die Natur und der Mensch seit Jahrhunderten vormachen - Saatgut weiterentwickeln und verbessern." Dennoch bleibe der Deal eine Herausforderung: "Natürlich, wir müssen aufklären und transparent sein. Wir werden auch mit Monsanto die Bayer-Standards einhalten und leben - ohne Wenn und Aber. Es darf einem Unternehmen nie nur um Profit-Optimierung gehen. Nur mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell kann man bestehen."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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