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Staatsanwaltschaft prüft Betrugsvorwurf gegen Ratingener Mox Telecom

Archivmeldung vom 24.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Verantwortliche des börsennotierten Telefonunternehmens Mox Telecom sind dem Vorwurf des Betrugs ausgesetzt: Wie das Wall Street Journal Deutschland berichtet, liegt der Staatsanwaltschaft Düsseldorf eine entsprechende Strafanzeige gegen Chefs des Ratingener Telefonunternehmens vor. Der Betrugsvorwurf stehe "im Zusammenhang mit einer Anleihe", zitiert die deutsche Internetausgabe des Wall Street Journal einen Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ein Mox-Sprecher lehnte am Donnerstag gegenüber dem Wall Street Journal Deutschland jeden Kommentar ab.

Mox Telecom hatte Mitte Juni ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt – und dies mit nicht verlängerten Bankkrediten begründet. Die Aussicht auf wachsende Gewinne im internationalen Telefonmarkt hatte zuvor außer Banken auch Kleinanleger von dem Unternehmen überzeugt: Die Geldgeber investierten in die von Mox ausgegebenen Aktien und Schuldscheine sowie in eine Anleihe des Unternehmens allein innerhalb der vergangenen drei Jahre rund 60 Millionen Euro. Mox schien die Erwartungen lange zu erfüllen: Das Unternehmen meldete wachsende Gewinne. Wie Mox am 17. Juni mitteilte, haben Banken gleichwohl eine Kreditlinie nicht verlängert. Das Unternehmen meldete daraufhin wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz an. Der Grund für das plötzliche Misstrauen der Banken aber blieb offen.

Das Wall Street Journal Deutschland berichtete nach der Insolvenzanmeldung unter anderem, Mox Telecom habe gegenüber Geldgebern das eigene Geschäft in Vietnam gepriesen, wenngleich dem Unternehmen in dem Land eine entscheidende Genehmigung fehlte.

Link zum Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702304297104580049403211492556.html

Quelle: Wall Street Journal Deutschland

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