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Zinsen für Immobiliendarlehen kratzen am Allzeittief

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zinsen für Immobiliendarlehen kratzen am Allzeittief / Immobilienkäufer erhalten Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei Bestanbietern zu unter einem Prozent / Bild: "obs/Interhyp AG/Quelle: Interhyp"
Zinsen für Immobiliendarlehen kratzen am Allzeittief / Immobilienkäufer erhalten Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung bei Bestanbietern zu unter einem Prozent / Bild: "obs/Interhyp AG/Quelle: Interhyp"

Die weitere Niedrigzinspolitik der Notenbanken hat in Verbindung mit anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt zu einer Talfahrt beim Baugeld geführt. In den vergangenen sechs Monaten sind die Konditionen für Immobilienkredite um rund 0,3 Prozentpunkte gefallen.

"Zuletzt waren Immobiliendarlehen im Herbst 2016 so günstig. Damit zählt das aktuelle Zinsumfeld zum niedrigsten seit Bestehen der Bundesrepublik", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Laut Interhyp erhalten Immobilienkäufer über alle Zinsbindungen hinweg historisch günstige Immobiliendarlehen. Kredite mit fünfjährigen Darlehen gibt es bei Bestanbietern und entsprechender Bonität für unter 0,80 Prozent, zehnjährige Darlehen für unter einem Prozent und selbst 15-jährige Kredite liegen oft unter der 1,5-Prozent-Marke.

Ein Grund für die Talfahrt beim Baugeld ist die Flucht von Investoren in sichere deutsche Staatsanleihen, an deren Renditen sich die Baugeldzinsen orientieren. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihe sind im März sogar wieder in den negativen Bereich gefallen.

Auch in den nächsten Wochen und Monaten erwartet der Baugeldvermittler keine fundamentale Änderung des Zinsniveaus und stützt sich dabei auch auf eine Befragung von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten für den monatlichen Interhyp-Zinsbericht. Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der befragten Experten mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, geht derzeit nur noch etwas mehr als die Hälfte der Experten davon aus - und eine nachhaltige Trendwende scheint in noch weitere Ferne zu rücken.

Baufinanzierungskunden können diese Situation laut Interhyp für sich nutzen. Mirjam Mohr: "Vom aktuellen Zinstief profitieren nicht nur Bauherren und Immobilienkäufer, sondern gleichfalls Immobilienbesitzer mit laufenden Darlehen, die kurz vor der Anschlussfinanzierung stehen. Sie können ihre Zinsbelastung deutlich senken." Erst- und auch Anschlussfinanzierer sollten die Zinsersparnis laut der Expertin möglichst in eine höhere Tilgung investieren, um das Darlehen schneller zurückzuzahlen.

Mehr zur aktuellen Zinsentwicklung unter www.interhyp.de/zins-charts in den Interhyp-Zins-Charts.

Quelle: Interhyp AG (ots)

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