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DAX lässt kräftig nach - Wirtschaftsdaten belasten

Archivmeldung vom 05.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frankfurter Börse (DAX) (Symbolbild)
Frankfurter Börse (DAX) (Symbolbild)

Bild: Frankfurter Börse (DAX)

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Bei Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.111,90 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,08 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Dabei gab es den ganzen Tag schlechte Nachrichten: Die Bundesregierung wird laut eines Berichts des "Spiegel" ihre Wachstumserwartungen für Deutschland in der Herbstprognose kräftig nach unten korrigieren. Auch Sicht der Börsianer könnte auch die am Freitag bekannt gewordene US-Arbeitslosenzahl negative Auswirkungen haben: Die ist auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten - es drohen Zinserhöhungen.

Schlechtester Wert im DAX war am Freitag mit Abstand die RWE-Aktie, die bis kurz vor Handelsende über acht Prozent nachließ. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW rechnet RWE mit einem Rodungsstopp am Hambacher Forst bis "möglicherweise" Ende 2020. Der wirtschaftliche Schaden aus den zu erwartenden Betriebseinschränkungen liege bei über 1 00 Millionen Euro pro Jahr, teilte RWE am Freitag mit.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1510 US-Dollar (-0,03 Prozent).

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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