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Ein Drittel der Deutschen muss ohne Ersparnisse auskommen

Archivmeldung vom 25.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Laut einer Umfrage sind knapp 33 Prozent der Deutschen nicht in der Lage, zu sparen oder Erspartes anzuhäufen. „Nicht alle sind Sparweltmeister“, so die Studie. „Im europäischen Vergleich weist Deutschland den zweithöchsten Anteil von fehlenden Ersparnissen auf.“ Kurios: Deutsche, die sparen können, liegen in der internationalen Spitzengruppe, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Über ein Drittel der Deutschen verfügt über keinerlei Ersparnisse oder finanzielle Rücklagen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der „Ing-Diba“ Bank hervor.

„Nicht alle sind Sparweltmeister“, heißt es dort. Fast ein Drittel der Deutschen sei ohne Ersparnisse. „Unter 13 europäischen Ländern weist Deutschland den zweithöchsten Anteil an Menschen ohne  jede  Ersparnisse  auf. War  es  vor  einem  Jahr  noch ein  gutes  Viertel gewesen, gibt nun fast ein Drittel der Befragten an, dass ihr Haushalt über keinerlei Ersparnisse verfügt.“

Die Umfrage der Bank untersuchte laut eigenen Angaben „Konsumenten in 13 europäischen Ländern sowie in Australien und den USA. (…) Als Hauptgrund für das Fehlen von Ersparnissen wird überall in Europa mehrheitlich ein zu  geringes  Einkommen  angegeben. In Deutschland  sagen  das  63 Prozent der Befragten ohne Ersparnisse.“

Nebenbei: Prozentual gesehen gibt es die meisten Sparer in Ländern wie Luxemburg, der Türkei, der Niederlande oder den USA. Auch die Nachbarn aus Österreich sparen mehr als die Deutschen.

International  und  national  habe „Deutschland  den  Ruf  des  Sparweltmeisters.  So  viel  wie möglich auf die hohe Kante legen und bei Ausgaben knausern – das ist das Bild, das viele von den  Deutschen  haben.  Dieses  Bild  ist  allerdings  unvollständig,  denn  der  Sparweltmeister hat auch ein hässliches Gesicht. Das Gesicht von einem knappen Drittel (31 Prozent) der Deutschen, die über keine Rücklagen verfügen und nicht sparen können, da am Ende des Monats das Geld weg ist.“

Die Schere zwischen Arm und Reich klaffe also auch im Bereich des Sparens weit auseinander, so die Umfrage. Deutschland rangiert bei den „Nicht-Sparern“ – also bei den Menschen, die einfach nichts zum Sparen haben – nur knapp vor Schlusslicht Rumänien. Allerdings liegt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich der Sparer wieder ganz vorn.

„Diejenigen Befragten aber, die über Ersparnisse verfügen, liegen mit deren Höhe im europäischen Vergleich weiterhin in der Spitzengruppe.“ Demnach verfügen in Europa die Franzosen, dicht gefolgt von den Polen, den Italienern sowie den Deutschen (Rang vier) durchschnittlich über die meisten Gesamt-Ersparnisse pro Kopf. Ein Unterschied zu den Deutschen: Italiener und Franzosen zeigen sich laut der Umfrage recht „unzufrieden“ mit der Höhe ihrer Ersparnisse.

In Deutschland würden über 55 Prozent der Befragten mit ihrem Ersparten zufrieden bis sehr zufrieden sein, so die Studie."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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