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Dow verliert fast 13 Prozent - Zweitstärkster Tagesverlust jemals

Archivmeldung vom 17.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)

Bild: Screenshot Youtube Video: "US Close 10 July 19: US stocks finish mixed" / Eigenes Werk

Die US-Börsen haben am Montag historische Kursverluste verzeichnet. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 20.188,52 Punkten berechnet, ein Einbruch in Höhe von 12,93 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.405 Punkten im Minus gewesen (-9,72 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 7.125 Punkten (-10,85 Prozent). Für den Dow war es der zweitstärkste Tagesverlust aller Zeiten, schlimmer sogar als der "schwarze Donnerstag" von 1929, als am Ende ein Tagesverlust von 12,8 Prozent verbucht wurde.

Lediglich am 19. Oktober 1987 war der Tagesverlust mit 22,6 Prozent noch deutlich stärker. Besonders gebeutelt wurden am Montag Papiere von Boeing, die fast ein Viertel ihres Wertes verloren. Auch Travelers und Home Depot verloren rund 20 Prozent. An der Nasdaq reduzierte Expedia sich um fast ein Viertel seines Wertes, populäre Tech-Werte wie Apple, Facebook oder Microsoft waren mit Tagesverlusten von rund 15 Prozent eher noch im Mittelfeld.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass die Krise bis in den Sommer andauern könnte. Die US-Notenbank hatte bereits am Sonntag den Leitzins fast auf Null gesenkt.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend minimal stärker. Ein Euro kostete 1,1169 US-Dollar (+0,07 Prozent).

Der Goldpreis war ebenfalls erneut deutlich im Rückwärtsgang, der aber in keinem Vergleich zu den Verlusten an den Aktienmärkten stand. Am Abend wurden für eine Feinunze 1.494,53 US-Dollar gezahlt (-3,33 Prozent). Das entspricht einem Preis von 43,02 Euro pro Gramm.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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