Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Tesla nimmt Produktion in Grünheide am 12. Februar wieder auf

Tesla nimmt Produktion in Grünheide am 12. Februar wieder auf

Freigeschaltet am 07.02.2024 um 09:10 durch Sanjo Babić
Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide (links Berliner Ring, rechts Gewerbegebiet), (2020)
Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide (links Berliner Ring, rechts Gewerbegebiet), (2020)

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: FAL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der US-Elektroautobauer Tesla kann ab dem 12. Februar in der Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide die Produktion wieder aufnehmen, nachdem sie wegen Huthi-Angriffen auf Frachter im Roten Meer Ende Januar gestoppt werden musste. Das kündigte Werkleiter André Thierig im "Tagesspiegel" an.

"Die Lieferketten sind wieder intakt", sagte er. Tesla hat laut Thierig "die nötige Sicherheit, dass alle notwendigen Produktionsteile in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen, um komplett wieder anlaufen zu können". Nach seinen Angaben hat die erst 2022 eröffnete Tesla-Fabrik bei Berlin inzwischen 12.500 Mitarbeiter und hatte kurz vor der Lieferketten-Zwangspause die Produktion auf 6.000 Fahrzeuge pro Woche steigern können. Das Unternehmen hatte sich dazu bisher nicht geäußert. "Ja, wir haben diese Wegmarke geknackt", sagte Thierig. 

Der vorübergehende Produktionsstopp werfe Tesla beim weiteren Hochfahren der Fabrik auch nicht zurück. In Grünheide wird das E-SUV Model Y produziert. Derzeit treibt der US-Elektroautobauer eine Erweiterung des Fabrikgeländes der Gigafactory voran, um dort unter anderem Logistik-Kapazitäten und einen Güterbahnhof zu errichten. Es wäre weltweit das erste Tesla-Werk, in dem die Transportlogistik weitgehend auf die Schiene verlagert würde. Die Tesla-Lieferketten seien zwar schon recht robust, aber das genüge nicht, so der Werkleiter. "Wir leben in veränderten Zeiten, ein Blick in die Abendnachrichten genügt. Da reicht schon ein Streik, und die Autobahnen sind blockiert." Die Erweiterung des Werkes ist lokal umstritten, weil dafür erneut Wald gerodet werden soll. Angesichts einer laufenden Einwohnerbefragung in der Gemeinde Grünheide, die die Pläne gefährden könnten, warb Thierig für die Pläne: "Natürlich wird Grünheide grün bleiben." Die Gemeinde profitiere von weniger Lkw-Verkehr, einer verbesserten Infrastruktur und Gewerbesteuern. Einen Plan B verfolge das Unternehmen nicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Daniel Mantey Bild: Hertwelle432
"MANTEY halb 8" deckt auf - Wer steuert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk?
Mantey halb 8 - Logo des Sendeformates
"MANTEY halb 8": Enthüllungen zu Medienverantwortung und Turcks Überraschungen bei und Energiewende-Renditen!
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte ihrer in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige