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Warnstreiks in Schleswig-Holstein bei Danfoss und Dräger

Archivmeldung vom 08.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: s.media  / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Der Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie weitet sich auch auf den Norden Deutschlands aus. Ab Mittwoch wird die Welle an Arbeitsniederlegungen mit einer Aktion bei Danfoss in Neumünster Schleswig-Holstein erreichen, wie die "Kieler Nachrichten" berichten.

"Landesweit werden rund 26 000 Beschäftigte in den tarifgebundenen Betrieben zu mehrstündigen Warnstreiks aufgerufen", sagt Heiko Messerschmidt, Sprecher der IG Metall Küste, der Zeitung. Am Freitag soll es Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen in Kiel, Flensburg und an der Unterelbe geben, wie der Gewerkschafter ankündigt. Am Donnerstag ist Schleswig-Holsteins größter Industrie-Arbeitgeber betroffen: der Medizin- und Sicherheitskonzern Dräger in Lübeck.

Die IG Metall fordert für die Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Einkommen und die Option, die Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden senken zu können. Nach Einschätzung des Arbeitsmarktexperten Dominik Groll (35) vom Kieler Institut für Weltwirtschaft ist die Forderung der Gewerkschaft deutlich zu hoch. "Sechs Prozent mehr Geld, das würde die Branche Beschäftigung kosten", sagt er den "Kieler Nachrichten". Mit Blick auf die Preis- und Produktivitätsentwicklung könne die Branche allenfalls ein Lohnplus von drei Prozent verkraften.

Quelle: Kieler Nachrichten (ots)

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