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EZB verlangt höheren Kapitalpuffer von Großbanken

Archivmeldung vom 23.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Angaben aus informierten Kreisen den größten Banken der Eurozone einen zusätzlichen Kapitalpuffer zur Auflage machen. Wegen der größeren Risiken dieser Finanzinstitute müssen sie einen Puffer von 8 Prozent ihrer risikogewichteten Vermögenswerte vorhalten, wie eine mit den Vorgängen vertraute Person sagte. Die EZB stellt am Mittwoch die Details zu den geplanten Bankenüberprüfungen vor.

Die rund 130 Banken der Eurozone, die künftig von der EZB beaufsichtigt werden, müssen ein Kapitalpolster von 7 Prozent besitzen. Von den allergrößten dieser Banken verlangt die Zentralbank jedoch einen zusätzlichen Puffer von einem Prozentpunkt, wie die Person weiter sagte. Der Kapitalpuffer schützt die Banken gegen etwaige Verluste bei Kreditgeschäften oder anderen Transaktionen.

Das Ziel von 7 Prozent bewegt sich auf der Linie der neuen Bankregulierung, die unter dem Namen "Basel III" bekannt ist. Nur bei einem Puffer in dieser Höhe dürfen die Banken ihre Dividenden und Bonusvergütungen ohne Restriktionen ausschütten. Eigentlich treten die neuen Baselregeln erst im Jahr 2018 in Kraft, doch unter dem Druck von Investoren und Regulierern halten sich die meisten Banken bereits an die strengeren Richtlinien.

Link zum Artikel: http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303448104579151662082139876.html

Quelle: Wall Street Journal Deutschland

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