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In Rheinland-Pfalz entstehen 1.000 neue Arbeitsplätze in den Pflegeeinrichtungen

Archivmeldung vom 06.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerda Mahmens / pixelio.de
Bild: Gerda Mahmens / pixelio.de

Die Reform der Pflegeversicherung bringt in Rheinland-Pfalz berufliche Chancen für all diejenigen, die an der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen interessiert sind. Zusätzliche Alltagsbegleiter in Pflegeheimen und Einrichtungen der Tagespflege werden künftig zu einer umfangreicheren Betreuung pflegebedürftiger Menschen beitragen. Dadurch sind zum Jahresanfang 2015 allein in Rheinland-Pfalz 1.000 Stellen für Betreuungskräfte neu zu besetzen. Deren Tätigkeit dient der Beschäftigung, Anleitung und Betreuung der Heimbewohner und der Gäste der Tagespflege.

Wer Interesse an einer Tätigkeit als Alltagsbegleiter hat, kann auch ohne spezielle Vorkenntnisse kurzfristig an entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildungen teilnehmen, informiert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), der die privaten Pflegeeinrichtungen und -dienste in Rheinland-Pfalz vertritt. Der Verband begrüßt ausdrücklich das zusätzliche Personal in der Pflege.

"Durch die Änderungen im Gesetz ist es nun möglich, dass Pflegebedürftige eine bessere und umfassendere Betreuung im Alltag erhalten", erklärt Bernd Meurer, Landesvorsitzender des bpa Rheinland-Pfalz. Damit ergeben sich Chancen für interessierte Menschen, die zum Beispiel nach einer Familienphase eine neue Tätigkeit aufnehmen möchten. Der bpa bietet ab Januar 2015 ein zusätzliches Seminar zur Fortbildung "Betreuungskraft" an - weitere Kurse sind für das Frühjahr geplant.

"Die Arbeit ist ideal für jeden, der sich gern sozial engagieren möchte. Grundvoraussetzungen sind die Freude und die Empathie im Umgang mit Menschen", erläutert Meurer. Bei der Betreuung übernehmen die Begleiter beispielsweise gemeinsames Handwerken, Kochen, Vorlesen, oder sie unternehmen mit den Bewohnern Ausflüge. Die erforderlichen Kenntnisse können in einem Orientierungspraktikum und in Seminaren erworben werden.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 400 in Rheinland-Pfalz) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und ca. 20.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Quelle: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (ots)

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