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Commerzbank-Betriebsrat gegen betriebsbedingte Kündigungen

Archivmeldung vom 30.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zentrale der Commerzbank Bild: Commerzbank, Julia Schwager
Zentrale der Commerzbank Bild: Commerzbank, Julia Schwager

Der Betriebsrat der Commerzbank fordert beim bevorstehenden Arbeitsplatzabbau auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. "Der Stellenabbau muss sozialverträglich geschehen", sagte Uwe Tschäge, der Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats, dem "Handelsblatt".

Die Bank müsse dafür einen angemessenen Zeitraum wählen und genügend Geld für Altersteilzeitmodelle und ähnliche Instrumente zur Verfügung stellen. "Betriebsbedingte Kündigungen darf es nicht geben, dafür werden wir kämpfen", sagte Tschäge, der auch stellvertretender Aufsichtsratschef ist. Er forderte den Bund auf, sich ebenfalls für einen sozialverträglichen Stellenabbau stark zu machen. "Gerade die SPD muss sich in der Bundesregierung dafür einsetzen, dass mit den Mitarbeitern der Commerzbank anständig umgegangen wird." Der Bund ist mit einem Anteil von 15,6 Prozent größter Commerzbank-Aktionär. Die Commerzbank will ihre neue Strategie spätestens Anfang August vorstellen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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