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US-Börsen uneinheitlich - Warten auf Netflix-Quartalszahlen

Archivmeldung vom 19.04.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.04.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Dow Jones live feed" / Eigenes Werk

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.775 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.015 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 17.425 Punkten wenige Punkte im Minus. Anleger zeigten sich am Donnerstag erneut besorgt über Aussagen aus der Führungsriege der US-Zentralbank Federal Reserve, wonach Leitzinssenkungen erst zum Ende des Jahres zu erwarten seien. Ein weiterer Fokus liegt auf der aktuellen Berichtssaison. Mit Netflix soll nach Handelsschluss der erste größere Technologiekonzern seine Quartalszahlen vorlegen. "Die Aktie ist im bisherigen Jahresverlauf um 27 Prozent gestiegen und hat sich in den vergangenen zwei Jahren verdreifacht", erklärte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. "Dennoch wurde das Allzeithoch aus dem Corona-Jahr 2021 bei knapp über 700 Dollar noch nicht wieder erreicht. So tief war der einstige Pandemie-Gewinner während des Bärenmarktes 2022 gefallen." Einige Änderungen hätten nun "den Bock für Netflix umgestoßen", so Oldenburger. "Die Einführung eines werbefinanzierten Abonnements und das Verbot des Passwort-Sharing sorgten wie gewünscht für wieder steigende Kundenzahlen. Auch heute Abend dürfte deshalb die wichtigste Kennzahl das Abonnentenwachstum sein." Spannend werde zudem, ob Netflix neue Live- und Sportprogramme in sein Angebot aufnehmen werde, erklärte der Analyst. "So könnten zum einen die kreativen Serienschreiber etwas entlastet und zum anderen neue Zielgruppen gewonnen werden. Zumindest für die Zukunft wäre dies eine mögliche Alternative." 

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0644 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9395 Euro zu haben. 

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 2.381 US-Dollar gezahlt (+0,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 71,90 Euro pro Gramm. 

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,09 US-Dollar, das waren 20 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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