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RheinEnergie stellt Zahlen für 2018 vor - Ergebnis nach Steuern 160 Millionen Euro

Archivmeldung vom 24.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz hat die RheinEnergie ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2018 vorgestellt. In der RheinEnergie-Gruppe, zu der neben der RheinEnergie AG die wesentlichen Tochtergesellschaften im Kraftwerks-, Netz- und Handelsbereich sowie Erneuerbare Energie zählen, ist der konsolidierte Umsatz mit einem Plus von fast 360 Millionen Euro sichtbar gestiegen - auf 4,33 Milliarden Euro gegenüber 3,97 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Hintergrund dieses Anstiegs ist im Wesentlichen die Ausweitung der Absatzmengen bei der RheinEnergie Trading GmbH. Der Umsatz ohne Energiesteuer der RheinEnergie AG (Einzelabschluss) liegt für 2018 auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr bei rund 2,38 Milliarden Euro (2017: 2,44 Milliarden Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das EBITDA für das abgelaufene Geschäftsjahr, beträgt 235 Millionen Euro gegenüber 226 Millionen Euro im Jahr 2017. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt im Berichtsjahr bei 185 Millionen Euro, gegenüber 177 Millionen Euro im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich für 2018 auf 169 Millionen Euro, gegenüber rund 156 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmensergebnis beträgt für das Jahr 2018 rund 160 Millionen Euro. Damit liegt es rund 15 Millionen über dem Ergebnis vom Vorjahr (145 Millionen Euro).

Aus dem Ergebnis des Jahres 2018 hat die RheinEnergie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung einen Betrag von zehn Millionen Euro den Gewinnrücklagen zugeführt. Die Investitionen des Unternehmens lagen 2018 bei 95 Millionen Euro (2017: 91 Millionen Euro).

Operativ konnte das Unternehmen im Jahr 2018 in allen wesentlichen Bereichen Verbesserungen erzielen. Das aktuelle Ergebnis ist allerdings auch belastet durch verschiedene bilanzielle Vorsorgemaßnahmen. Der Personalbestand des Unternehmens ist entsprechend den Planungen leicht zurückgegangen. Er lag im Jahresmittel 2018 bei 2.972 um 50 Personen niedriger als im Jahr zuvor (jeweils ohne Auszubildende). Absatzzahlen RheinEnergie (Einzelabschluss):

Der vertriebliche Stromabsatz ist von 17,73 Milliarden kWh in 2017 um 3,8 Prozent auf 17,05 Milliarden kWh in 2018 gesunken. Beim Strom hat die RheinEnergie selbst im direkten Verkauf an Vertriebskunden ihre Mengen nahezu gehalten, mit 12,65 Milliarden Kilowattstunden gegenüber 12,68 in 2017. Die Stromvermarktung aus Eigenerzeugung war aufgrund der üblichen Schwankungen in diesem Geschäft revisionsbedingt mit rund vier Milliarden Kilowattstunden etwas niedriger.

Stromabsatz aus Direktvermarktung und BHKW-Geschäft: dort setzt sich mit 386 Millionen Kilowattstunden gegenüber 332 der erfreuliche Trend fort, der sich vor einigen Jahren eingestellt hat. Beim Erdgasverkauf konnte die RheinEnergie 6,9 Milliarden Kilowattstunden direkt absetzen. Damit liegt die RheinEnergie etwas unter dem Absatz des Jahres 2017 von 8,2 Milliarden kWh. Dafür waren vor allem Witterungseffekte und die Volatilitäten des Marktes mitverantwortlich.

Der Fernwärmeabsatz liegt witterungsbedingt mit 1,11 Milliarden kWh gut zwei Prozent unter dem Wert des Jahres 2017. Dazu kommen noch 682 Millionen kWh an Wärmeverkauf aus dem Bereich des Energiecontractings (gegenüber 673 Millionen kWh im Vorjahr), plus 556 Millionen kWh an Prozessdampf insbesondere für die Industrie im Kölner Norden (Vorjahreswert: 570 Millionen kWh).

Der Wasserabsatz liegt etwa auf Vorjahresniveau, insgesamt wurden 85,2 Millionen Kubikmeter gegenüber 85,5 Millionen Kubikmeter verkauft.

Absatzzahlen RheinEnergie-Gruppe:

Der Stromverkauf der RheinEnergie-Gruppe insgesamt beläuft sich auf 40 Milliarden kWh und liegt damit mit 6,7 Milliarden kWh deutlich über den 33,3 Milliarden kWh des Vorjahres.

Im Gesamtabsatz an Gas hat die RheinEnergie ihr Ergebnis mit rund 58,95 Milliarden Kilowattstunden Absatz (gegenüber 59,88 zuvor) gut behauptet.

Fazit

Die RheinEnergie blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2018 zurück. Die RheinEnergie weist unverändert gute finanzwirtschaftliche Kennziffern bezogen auf Verschuldungsgrad und Kapitalstruktur auf, die eine solide Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens in die Zukunft bilden.

Quelle: RheinEnergie AG (ots)

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