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Krisenversicherer schütten Millionen an Mutterkonzerne aus

Archivmeldung vom 16.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Geldberg, Euro
Geldberg, Euro

Bild: Eigenes Werk / OTT

Klamme Lebensversicherer sparen bei ihren Aktionären, schütten aber zugleich Millionen an ihre Konzernmütter aus. Seit 2014 haben die 34 Lebensversicherungsunternehmen, die aufgrund ihrer Finanzschwäche von der Finanzaufsicht Bafin besonders intensiv überwacht worden sind, Dividenden in Höhe von 551 Millionen Euro einbehalten, teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen mit, die dem Tagesspiegel vorliegt.

Im selben Zeitraum sind aus der Gruppe der 34 Unternehmen aber 762 Millionen Euro im Rahmen von Gewinnabführungsverträgen an ihre Muttergesellschaften abgeführt worden. "Dass in einer angespannten Situation, in der die Versicherten hohe Lasten zur Stabilisierung der Unternehmen tragen müssen, von den Lebensversicherer Gewinne abgeführt werden dürfen, ist ein grober Fehler", sagte Gerhard Schick, Finanzexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, dem Tagesspiegel. "Es gibt keine faire Lastenteilung zwischen den Versicherern und den versicherten Menschen."

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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