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Qiagen-Mitgründer Riesner fürchtet Jobabbau in NRW

Archivmeldung vom 04.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kündigung / Entlassung / Feuern (Symbolbild)
Kündigung / Entlassung / Feuern (Symbolbild)

Bild: Silke Kaiser / pixelio.de

Detlev Riesner, der Mitgründer und langjährige Aufsichtsrats-Chef von Qiagen, warnt nach der Übernahme durch den US-Konzern Thermo Fisher vor einem Jobabbau: "Es besteht die Gefahr, dass Zentralfunktionen und Verwaltung aus Hilden verschwinden. Qiagen wird nur noch ein Teil von Thermo Fisher sein", sagte Riesner der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Dagegen könnten die Forscher in Hilden hoffen: "Qiagens Forschung in Hilden ist sehr gut, was auch die Entwicklung des neuen Corona-Tests zeigt. Und ich halte sie in einigen Bereichen auch für besser als die in den USA. Auf die Hildener Fachleute wird daher auch ein neuer Eigentümer nicht verzichten wollen." Weiter sagte Riesner: "Ich hoffe, dass man wenigstens die Marke behält."

Der Mitgründer bedauert den Verkauf: "Ich habe mir gewünscht, dass Qiagen unabhängig bleibt und seinen erfolgreichen Weg weiter alleine geht. Doch nun haben sich im Aufsichtsrat und Gesellschafterkreis diejenigen durchgesetzt, die vor allem finanzielle Interessen haben und dem Milliarden-Angebot von Thermo Fisher nicht widerstehen konnten." Das sei bedauerlich, auch für die gesamte Biotechnologie in NRW. Qiagen hat weltweit 5100 Mitarbeiter, davon 1300 in Hilden.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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