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Arbeitsunfälle: Montags passiert am meisten

Archivmeldung vom 11.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: "obs/Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege"
Grafik: "obs/Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege"

Gleich zum Wochenanfang ereignen sich die meisten Arbeits- und Wegeunfälle. Das zeigen aktuelle Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), der gesetzlichen Unfallversicherung für über sieben Millionen Menschen in Gesundheits-, Sozial- und Beautyberufen.

Am Montag heißt es: Besonders wachsam sein! Offensichtlich haben viele Beschäftigte zum Wochenanfang Anlaufschwierigkeiten. Denn am Montag ereigneten sich nach der aktuellen BGW-Statistik die meisten Arbeitsunfälle pro Wochentag: Über 12.500 entsprechende Ereignisse zählte die Berufsgenossenschaft im Jahr 2012. "Ab dem Dienstag sanken die Zahlen von Wochentag zu Wochentag", berichtet Albrecht Liese, Leiter der Präventionsdienste der BGW. "Zum Ende der Arbeitswoche, am Freitag, waren es dann noch knapp 9.900 Unfälle. Und am Wochenende, wenn auch weniger Menschen arbeiten, lagen die Zahlen deutlich darunter."

Ein ähnliches Bild ergeben die BGW-Daten bei den Wegeunfällen - also den Unfällen, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder zurück ereignen. "Auch hier führte im Jahr 2012 der Montag die Statistik an", erklärt Albrecht Liese. "Das liegt sicher auch daran, dass montags viele Wochenendpendler morgens längere Strecken auf der Straße verbringen."

Angesichts dieser Unfallverteilung über die Woche rät der BGW-Präventionsleiter: "Gerade am Wochenanfang sollten Berufstätige besonders umsichtig sein. Sie können sich zum Beispiel schon am Sonntagabend über die Witterungsverhältnisse am nächsten Morgen informieren und dann am Montag frühzeitig ohne Eile von zu Hause aufbrechen. Das erhöht die Sicherheit auf dem Weg in den Betrieb und trägt gleichzeitig dazu bei, dass man entspannt seine Arbeit aufnehmen kann."

Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (ots)

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