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Provisionen für Versicherungsmakler auf 17 Milliarden Euro im Jahr gestiegen

Archivmeldung vom 08.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Zum Vergleich: Eine Milliarde Euro in 100 Euroscheinen. Eine Europalette hat 100 Millionen geladen.
Zum Vergleich: Eine Milliarde Euro in 100 Euroscheinen. Eine Europalette hat 100 Millionen geladen.

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Versicherungsmakler haben in den vergangenen Jahren trotz der Krise bei den Lebensversicherungen einen deutlichen Anstieg bei den Provisionen erfahren. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vorliegt.

Demnach nahmen Versicherungsmakler im vergangenen Jahr 17 Milliarden Euro an Provisionen für Vertragsabschlüsse oder Vertragsverlängerungen ein. 2013 waren es noch 15,5 Milliarden Euro. Die Zahl der unabhängigen Honorarberater für Finanzprodukte, denen der Verbraucher keine feste Provision, sondern ein freiwilliges Honorar bezahlt, ist dagegen weiterhin verschwindend gering, wie aus der Antwort hervorgeht. "Die Entwicklung der Zahlen ist völlig enttäuschend und zeigt, dass die Honorarberatung immer noch ein absolutes Nischendasein fristet", sagte der FDP-Politiker Frank Schäffler.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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