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Atomkonzerne wollen Stresstest abwarten

Archivmeldung vom 01.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Joujou / pixelio.de
Bild: Joujou / pixelio.de

Die Atomkonzerne bleiben trotz der politischen Forderungen nach längeren Atomkraft-Laufzeiten zurückhaltend und wollen den Stresstest für den Strommarkt abwarten. "Wir möchten uns an den Spekulationen nicht beteiligen. Die Bundesregierung hat erklärt, die Ergebnisse des Stresstests abwarten zu wollen", sagte der RWE-Sprecher der "Rheinischen Post" (Montag).

Ein Eon-Sprecher bekräftigte gegenüber derselben Zeitung: "Anfang März haben sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Umweltministerin Steffi Lemke öffentlich gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland ausgesprochen. Damit hat die Bundesregierung eine politische Abwägungsentscheidung getroffen, auf diese Option nicht zurückzugreifen zu wollen. Diese Entscheidung respektieren wir."

Grund für die Zurückhaltung dürfte auch sein, dass die Atomkraftwerksbetreiber für den bislang geplanten Ausstieg eine Entschädigung bekommen - insgesamt über 2,4 Milliarden Euro. Würden die Konzerne selbst auf eine Verlängerung drängen, dürfte dieses Geld wieder zur Verhandlungsmasse werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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