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Hotels und Gaststätten verstoßen am häufigsten gegen Mindestlohngesetz

Archivmeldung vom 12.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Die meisten Verstöße gegen das Mindestlohngesetz hat es nach Informationen des "Tagesspiegel am Sonntag" bisher im Hotel- und Gaststättenbereich gegeben.

Nach 3817 Überprüfungen wurden dort bis Ende Juni 141 Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Mindestlohngesetz eingeleitet, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Klaus Ernst hervorgeht.

Flüchtlingskrise geht auf Kosten der Mindestlohnkontrollen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert, dass angesichts der Flüchtlingskrise der Ausbau der Mindestlohnkontrollen langsamer vorangeht. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", natürlich müssten ausreichend Beamte zur Verfügung stehen, um die Flüchtlinge zu registrieren. "Dafür aber Hunderte Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit von den bitter nötigen Mindestlohnkontrollen abzuziehen, ist kontraproduktiv und kommt einer Einladung an die schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern gleich, den Mindestlohn zu umgehen", sagte er.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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