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KfW-Chef: Restrukturierung der Banken hat gerade erst begonnen

Archivmeldung vom 19.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
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Nach Ansicht des Chefs der größten staatlichen Förderbank KfW, Ulrich Schröder, befinden sich "die Banken in einem tiefgreifenden Restrukturierungsprozess, der gerade erst begonnen" habe. Dies sagte Schröder dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Schröder warnte überdies davor, dass die Banken im Kern unter einer Vertrauenskrise der Investoren leiden – auf der Fremd- wie auf der Eigenkapitalseite. "So brutal das ist. Viele Banken stehen vor der Herausforderung, die Bilanz zu schrumpfen und ihr Finanzierungsproblem durch verstärkten Einsatz besicherter Refinanzierungsinstrumente zu lindern", erklärte der KfW-Chef. Schröder sagte weiter, dass es das Ziel der Finanzwirtschaft sein müsse, den Zugang der Banken zu unbesicherten Refinanzierungen mittelfristig wieder herzustellen. Sonst werde keine Bank erfolgreich operieren können. Von den Finanzierungsproblemen der privaten Geldinstitute ist die KfW selbst ausgenommen. "Denn mit der Garantie des Bundes lebt es sich in der Tat momentan sehr angenehm", so Schröder.

Die KfW ist die drittgrößte und zweitprofitabelste deutsche Bank mit einem Gewinn von über zwei Milliarden Euro in diesem Jahr. Des Weiteren plant die Bank allein im kommenden Jahr rund 500 Mitarbeiter einzustellen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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