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Piratenpartei spricht sich gegen Bebauung des Mauerparks aus

Archivmeldung vom 14.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Piratenpartei Deutschland
Piratenpartei Deutschland

Die Piratenpartei Berlin wendet sich entschieden gegen die Pläne von Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD), etwa 4,5 Hektar des Berliner Mauerparks mit Gebäuderiegeln zu bebauen, statt den Park gemäß seiner ursprünglichen Konzeptionierung als Grünfläche zu erhalten und abschließend zu erweitern.

Sie unterstützt den Aufruf zu der am heutigen Samstag um 15:00 Uhr stattfindenden Demonstration gegen die Bebauung des Mauerparks. Unter dem Motto “MauerpARRRk is our PARRRk!” werden auch zahlreiche Piraten an der Demonstration teilnehmen.

„Wir wünschen uns Grillen statt Heuschrecken“, erklärt Martin Riesner, Generalsekretär der Berliner Piratenpartei. “Ein Grundanliegen der Piraten ist die Teilhabe aller Menschen an Demokratie, Wissen, Kultur und dem öffentlichen Leben schlechthin. Der Mauerpark ist Archetypus dessen, wie Berlin seinen Bürgern diese Teilhabe ermöglicht: Er bietet Platz für Vielfalt, pluralistische Kreativität und Kultur. Ohne solche Freiräume wäre Berlin nicht nur arm, sondern auch unsexy. Mit der zunehmenden Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes zieht sich Berlin daher selbst den Boden unter den Füßen weg. Hier wird Politik für eine zahlungskräftige Minderheit statt für die Mehrheit der Berliner gemacht!“

Die Berliner Piratenpartei fordert die Erhaltung bedrohter und die Schaffung neuer Freiräume, in denen Kreativität und Gemeinschaft ohne kommerziellen Druck gelebt werden können. Politische Pläne zur Nutzung noch freien öffentlichen Raumes müssen sich an den Interessen der breiten Bevölkerung orientieren. Für den Mauerpark bedeutet dies: Ziel muss auch weiterhin der Erwerb der noch fehlenden Flächen und die Fertigstellung entsprechend der ursprünglichen Planung sein. Nur so lässt sich die umfassende politische und soziale Bedeutung dieses einzigartigen Geländes im ehemaligen Niemandsland, das heute als soziokultureller Berührungs- und Treffpunkt eine wichtige Brücke zwischen Ost und West schlägt, auch für die Zukunft erhalten und ausbauen. Hier dürfen keine neuen Mauern gezogen werden, die diese wichtigen Prozesse zunichte machen. Die Piratenpartei ist überzeugt, dass sich die Fertigstellung des Mauerparks auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus langfristig rechnet: Das wichtigste Kapital Berlins ist Kultur. Diese Kultur braucht Raum. 

Quelle:  Piratenpartei Berlin

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