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vbm verurteilt 24-Stundenstreiks der IG Metall

Archivmeldung vom 29.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Stephanie Hofschläger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Der vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. verurteilt die geplanten Tagesstreiks scharf. vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: "Tagesstreiks sind vollkommen unverhältnismäßig, da sich die Arbeitgeber sehr weit auf die IG Metall zubewegt hatten. Zu allen Konfliktfeldern lagen Lösungsansätze auf dem Tisch, denen sich die IG Metall verschlossen hat."

Die IG Metall hatte auch ein Angebot mit einem Volumen von rund sieben Prozent für 27 Monate abgelehnt, das auch eine Lösung zur Arbeitszeitproblematik beinhaltete. Bertram Brossardt erklärt: "Das hohe und abschlussfähige Angebot belegt den großen Einigungswillen der Arbeitgeber. Die Ablehnung der IG Metall, das Ultimatum der IG Metall und der Abbruch der Verhandlungen durch die IG Metall zeigen ganz offensichtlich, dass sie den Streik um seiner selbst willen wollte. Die Höhe der Schäden durch die Tagesstreiks ist derzeit konkret nicht abzuschätzen. Klar ist bereits heute: Produktionsstopps von 24 Stunden führen zu weitreichenden Beeinträchtigungen der internationalen Liefer- und Wertschöpfungsketten. Daher werden für die betroffenen Unternehmen aber auch für die Volkswirtschaft insgesamt große Schäden entstehen, die die IG Metall zu verantworten hat."

Brossardt weiter: "Wir suchen nach wie vor nach einer Lösung am Verhandlungstisch und nicht auf dem Instanzenweg. Mit der beabsichtigten Klage des vbm gegen die rechtswidrige Forderung nach einem Teillohnausgleich werden wir die Interessen unserer Mitglieder wahren."

Quelle: VBM - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. (ots)

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