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Studie: Sinkende Preise für Börsenstrom könnten höhere EEG-Umlage wettmachen

Archivmeldung vom 03.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Der Anstieg der Ökostrom-Umlage ließe sich ganz oder teilweise kompensieren, würden die sinkenden Großhandelspreise für Strom an die Verbraucher weitergegeben. Das geht aus einer Studie hervor, die das Beratungsunternehmen Energy Brainpool für die Bundestagsfraktion der Grünen gefertigt hat. Den Berechnungen zufolge könnten Versorger ihren Strom im kommenden Jahr um 0,57 bis 1,97 Cent billiger beschaffen. Steige die Ökostromumlage von derzeit 5,27 auf 6,0 Cent, "können die niedrigeren Beschaffungskosten den Anstieg der EEG-Umlage fast oder vollständig kompensieren", heißt es in dem Gutachten, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitiert.

"Eine darüber hinausgehende Erhöhung der EEG-Umlage könnte sich jedoch auch erhöhend auf den Haushaltsstrompreis auswirken." Die Börsenpreise für Strom sind in den vergangenen Jahren, auch im Zusammenhang mit dem Ökostrom-Ausbau, massiv gesunken. Die Grünen werfen den Stromversorgern vor, dies nicht an die Kunden weiterzugeben. "Die Energiewende wird als Alibi zur Gewinnmaximierung missbraucht", kritisierte Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin. "Eigentlich müssten die Strompreise im nächsten Jahr gesenkt werden, auch wenn die EEG-Umlage stark ansteigt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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