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Zeitung: Neuer Chef will Karstadt umkrempeln

Archivmeldung vom 16.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Karstadt Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Karstadt Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Parallel zu den Filialschließungen plant Karstadt-Chef Stephan Fanderl weitreichende Veränderungen in den bestehenden Warenhäusern. Die Sortimente sollen künftig wieder umfangreicher werden, heißt es in einem internen Schreiben, das der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vorliegt. "Sich aus immer mehr Warengruppen zurückzuziehen, ist keine Warenhaus-Antwort", betonte Fanderl. Dabei setze Karstadt auch auf Partnerunternehmen, die führend in ihrem Bereich seien.

Das Lebensmittelgeschäft und die Gastronomie müsse Karstadt "auf Rendite trimmen", erklärte Fanderl weiter. Hierzu seien neue Konzepte erforderlich, die Kundenfrequenz schaffen. Ziel sei es außerdem, den Kunden einen besseren Überblick auf den Verkaufsflächen zu ermöglichen. Karstadt habe in den vergangenen Jahren "massiv Geld verloren", sagte Fanderl, fügte aber hinzu: "Der gesunde Kern von Karstadt ist verdammt stark." Der Manager, der seit etwas mehr als einem halben Jahr an der Spitze der Geschäftsführung steht, demonstrierte Entschlossenheit, eine Wende im angeschlagenen Unternehmen herbeizuführen. "Ich bin nicht hier, um unentschieden zu spielen. Ich bin hier, weil ich gewinnen will."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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