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Ökonomie-Nobelpreisträger warnt vor Einbruch der Aktienmärkte

Archivmeldung vom 09.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)
Verlust, Crash, Einbruch, Börse, Konjunktur und Insolvenz (Symbolbild)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Der US-amerikanische Ökonomie-Nobelpreisträger Robert Shiller warnt vor einem Einbruch an den Aktienmärkten. "Ein Kollaps ist jederzeit möglich – sowohl an den Aktien- als auch an den Immobilienmärkten". Vor allem in den USA seien die Vermögenspreise auf einem "sehr hohen Niveau", sagte Shiller dem "Handelsblatt". Eine große Gefahr für die Weltwirtschaft sei der aggressive protektionistische Kurs von US-Präsident Donald Trump, ergänzte der Wirtschaftswissenschaftler.

Shiller hatte bereits das Platzen der Internetblase kurz nach der Jahrtausendwende vorhergesehen und auch den Absturz der Immobilienpreise im Jahr 2007 prophezeit, der die Weltfinanzkrise ausgelöst hatte. Das Ergebnis der US-Kongresswahlen sei für den Yale-Ökonomen "in erster Linie Ausdruck einer unglaublichen Polarisierung des Landes". "Es steht zu befürchten, dass Trump, fühlt er sich in die Enge getrieben, noch impulsiver, noch aggressiver regieren wird" – vor allem auch in Handelsf ragen, wo der Kongress wenige Einflussmöglichkeiten habe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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