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EZB korrigiert Wachstumsprognose deutlich nach unten

Archivmeldung vom 18.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Guenter Hamich / pixelio.de
Bild: Guenter Hamich / pixelio.de

Aufgrund der Wirtschaftskrise, die infolge der Ausbreitung des Coronavirus Europa erschüttert, wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Prognosen deutlich nach unten korrigieren. Dies kündigte EZB-Direktorin Isabel Schnabel in der "Zeit" an.

"Wir erleben einen sehr schweren ökonomischen Schock", sagte Schnabel der Wochenzeitung. "Die Rezessionswahrscheinlichkeit ist daher spürbar gestiegen." Die letzte Prognose des Wachstums für die Eurozone der EZB lag für dieses Jahr bei 0,8 Prozent. "Das ist überholt", so Schnabel. "Wir werden die Prognose mit Sicherheit deutlich nach unten korrigieren müssen." Eine akute Bankenkrise gebe es derzeit zwar nicht.

"Wir beobachten die aktuelle Lage allerdings sorgfältig, um schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können, falls dies nötig werden sollte", sagte Schnabel. Besonders genau schaue die Notenbank derzeit auf die Kreditmärkte für Unternehmen und Staaten. Besonders bei den hochriskanten Unternehmen seien die Risikoprämien in die Höhe geschossen, so Schnabel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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