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BUND: Naturzentren durch Corona-Pandemie akut gefährdet

Archivmeldung vom 22.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Sitz des BUND-Auenzentrums: Die Burg Lenzen an der Elbe Bild:D. Damschen
Sitz des BUND-Auenzentrums: Die Burg Lenzen an der Elbe Bild:D. Damschen

Zu Fuß, mit dem Rad oder im Kanu - Ausflüge in die nahe oder weitere Umgebung stehen hoch im Kurs. Der Wunsch, die Natur im eigenen Land zu erleben und dabei Informationen über Natur- und Umweltthemen zu erhalten, ist bei vielen Menschen enorm gewachsen.

Die Naturzentren des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vom Nationalpark Wattenmeer ganz im Norden bis zum Nationalpark Berchtesgaden ganz im Süden sind bei Touristen beliebte Ziele. Leider brachte die Coronavirus-Pandemie auch den BUND-Naturzentren einen mehrwöchigen "Lockdown" und damit erhebliche finanzielle Verluste.

Inzwischen sind alle Häuser für Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet, wenn auch zum Teil sehr eingeschränkt. "Wir erbringen mit unseren BUND-Naturzentren vielfältige und gesellschaftlich wichtige Leistungen", erklärt Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender. "Eigenes Naturerleben und Erkunden vor Ort prägt sich besser ein als theoretisches Wissen. Fehlende Einnahmen, fehlende Besucher oder belastende Kosten stellen die BUND-Umweltarbeit gerade aber vor große Herausforderungen."

Dutzende BUND-Naturzentren sind in den vergangenen Monaten in ein unruhiges Fahrwasser geraten und mit ihnen ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung. Bandt weiter: "Umweltbildung und Umweltinformation sind wesentliche Aufträge des BUND. Kinder lernen in unseren Naturzentren unter anderem, welche Folgen der Klimawandel für sie als Generation von morgen hat, und wie sie sich diesbezüglich verhalten können. So beginnen sie besser zu verstehen, dass Veränderungen in der Gesellschaft nur durch aktives Engagement erreicht werden können und sie erkennen durch altersgerechte Angebote, wie existenziell es für uns Menschen ist, Natur und Umwelt zu erfahren und zu schützen. Denn: Wir schützen nur, was wir kennen und lieben."

In den kommenden Wochen und Monaten wird der BUND gemeinsam mit seinen Landesverbänden und den Naturzentren vor Ort intensiv zusammenarbeiten, um die schwierige Situation zum Guten zu wenden. Bandt abschließend: "Als Natur- und Umweltschützer sind wir es gewohnt mit schwierigen Situationen umzugehen. Deshalb machen wir weiter und freuen uns auf jede Besucherin und jeden Besucher. Denn das intensive Erleben von Natur kann Menschen gerade in Krisenzeiten zur Rückbesinnung auf die Bedeutung des Schutzes seiner Lebengrundlagen führen."

Quelle: BUND (ots)

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