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Ohoven: Arbeitskosten schwächen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Archivmeldung vom 08.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mario Ohoven Bild: BVMW
Mario Ohoven Bild: BVMW

"Die steigenden Arbeitskosten schwächen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Die Bundesregierung sollte jetzt durch Strukturreformen bei den Sozialversicherungen Unternehmen und Arbeitnehmer entlasten." Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, zu dem vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Arbeitskostenindex für das 2. Quartal 2014.

Demnach stiegen binnen Jahresfrist die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde um 1,7 Prozent. Schon jetzt zählt Deutschland aber zu den Hochlohnländern mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von 24,43 Euro im Verarbeitenden Gewerbe. "Kaum ein Land in der Welt belastet Arbeit so stark mit Abgaben wie wir", so der Mittelstandspräsident. Ziel der Strukturreformen müsse sein, dass durch sinkende Sozialversicherungsbeiträge die Beschäftigten mehr Netto vom Brutto haben, die Unternehmen mehr Spielraum für neue Investitionen und damit Beschäftigung bekommen und der Standort Deutschland insgesamt wettbewerbsfähig bleibt. Das sei auch eine gesamtwirtschaftlich wünschenswerte Entwicklung im Hinblick auf eine größere Dynamik der Binnennachfrage, betonte Ohoven.

Quelle: BVMW (ots)

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