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Deutsche Bank: Strafzinsen auf Konten bald Normalität

Archivmeldung vom 03.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main; im Volksmund werden die beiden Hochhäuser auch als „Soll und Haben“ bezeichnet.
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main; im Volksmund werden die beiden Hochhäuser auch als „Soll und Haben“ bezeichnet.

Foto: Jürgen Matern
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Aus Sicht des obersten Vermögensverwalters der Deutschen Bank werden Strafzinsen auf Konten und Sparbüchern bald zur Normalität: "Einige wenige Banken berechnen ihren Kunden jetzt schon negative Zinsen. Das dürfte angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bald keine Seltenheit mehr sein", sagte Asoka Wöhrmann, Chefanlagestratege der Deutschen Asset & Wealth Management, der "Welt am Sonntag".

Was bislang höchstens für Geschäftskunden gelte, treffe bald auch Privatkunden. Wöhrmann machte gegenüber der Zeitung deutlich, dass er sich von einem Minuszins einen positiven "Aha-Effekt" bei den Sparern erwartet. "Dann wird hoffentlich vielen klar, dass es sich nicht lohnt, immer mehr Geld auf Sparkonten herumliegen zu lassen", sagte er. Nach Abzug der Inflation lege jeder Sparer bereits heute drauf.

Er forderte jeden Einzelnen auf, mehr Geld auszugeben. "Statt sich arm zu sparen, müssen wir Deutschen wieder mehr konsumieren und gleichzeitig vernünftig investieren. Das belebt die Wirtschaft - die eigene und die Wirtschaft in Europa", so Wöhrmann. Sollten die Deutschen dagegen weiterhin so viel sparen, drohe ein Deflationsszenario mit sinkenden Löhnen und dauerhaft negativen Zinsen. Wöhrmann ist bei der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank für eine Billion Euro an Kundengeld verantwortlich.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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