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Arbeitgeber fordern langfristige Strategie zur Entfesselung der Wirtschaft

Archivmeldung vom 29.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Rainer Dulger (2019)
Rainer Dulger (2019)

Bild: Bernd Lammel /Gesamtmetal

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger drängt auf eine Offensive zur Entfesselung der Wirtschaft nach der Corona-Krise. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte Dulger eine langfristige Strategie der Politik, anstatt weiter kurzfristig auf Sicht zu fahren. "Die gemeinsame Frage, die es jetzt zu beantworten gilt, ist doch: Wie geht es nach Corona weiter?"

Die Herausforderungen sind nach den Worten von Dulger ähnlich groß wie nach der deutschen Wiedervereinigung. "Aber es wäre total falsch, wenn die Regierung nach Corona die Sozialabgaben oder gar die Steuern erhöht. Stattdessen müssen wir alles dafür tun, dass die Wirtschaft wieder brummt. Nur dann füllen sich die Sozialkassen wieder." Der Arbeitgeberpräsident verlangte, die Lohnnebenkosten bei 40 Prozent der Löhne und Gehälter zu begrenzen, und zwar in einem nicht änderbaren Gesetz. "Es muss sichergestellt werden, dass die Grenze in den kommenden Jahren nicht wieder verrückt werden kann."

Dulger forderte zudem dringend mehr Flexibilität in der Arbeitswelt. "Wir müssen weg von einer starren Stechuhr-Mentalität, weg von starren Arbeitszeitgesetzen, die aus der Zeit von Telefax und Telefonwählscheibe stammen. Die Menschen wollen heute flexibel arbeiten. Die Arbeit sollte sich jeder selbst einteilen können, so gut das geht und in Absprache mit seinem Arbeitgeber."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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