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IfW-Chef: Staatseinstieg bei Lufthansa besser als Subventionen

Archivmeldung vom 20.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gabriel Felbermayr (2018)
Gabriel Felbermayr (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Gabriel Felbermayr, hält eine mögliche Staatsbeteiligung an der Deutschen Lufthansa für besser als Subventionen.

"Sofern Kreditgarantien nicht ausreichend sind - etwa weil die Eigenkapitaldecke zu dünn wird - ist eine Beteiligung des Staates in Form einer Kapitalaufstockung ein geeignetes Mittel zur Stabilisierung von Unternehmen, die grundsätzlich gesund aufgestellt sind", sagte Felbermayr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Dies sei deutlich besser, als Subventionen auszureichen. "Sofern die Unternehmen die Krise dank der staatlichen Unterstützung überstehen, ist dann der Steuerzahler auch am Erfolg beteiligt, andernfalls federt er nur die Verluste ab. Diese Asymmetrien sollte man vermeiden." Die Deutsche Lufthansa wirbt derzeit um milliardenschwere Staatshilfen. Der Konzern hat bereits den Großteil seiner Flugzeugflotte stillgelegt und will zunächst mit einem Sparprogramm durch die Krise kommen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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