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NRW-Wirtschaftsminister fordert Erhalt der Begünstigung von Unternehmen mit hohem Stromverbrauch

Archivmeldung vom 28.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Garrelt Duin / Bild: SPD in Niedersachsen, de.wikipedia.org
Garrelt Duin / Bild: SPD in Niedersachsen, de.wikipedia.org

Garrelt Duin, neuer NRW-Wirtschaftsminister, will in der Energiewende festhalten an der Entlastung für Industrien, die besonders viel Strom verbrauchen. "Dafür lasse ich mich notfalls verhauen", sagt der SPD-Politiker im Gespräch mit der Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld. "Aber ich will nicht zusehen, wie energie-intensive Unternehmen das Land verlassen, weil es Strom zum Beispiel in Kanada fast zum Nulltarif gibt." Allerdings sei der Kreis derer, die beim Strom subventioniert würden, inzwischen zu weit gezogen. Den müsse man zurückschrauben auf jene 600 Unternehmen, die mit ihren Produkten tatsächlich im internationalen Wettbewerb ständen.

In den Chor derer, die immer neue Krisenszenarien darstellen, will der Minister nicht einstimmen. Er sehe bisher nicht, "dass wir erneut in eine schwere Krisensituation geraten." Gewappnet sein will er dennoch. Deshalb unterstützt er die Gewerkschaften in ihrer Forderung, bei der Kurzarbeiterregelung schon jetzt in den "Krisenmodus" zurückzukehren. "Wir sollten die Kurzarbeiter-Regelung wieder von sechs auf 24 Monate ausdehnen und mit der Weiterbildung koppeln", sagt er.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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