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Baukonjunktur erneut etwas schwächer - Arbeitsvolumen gibt im November leicht nach

Archivmeldung vom 09.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Hans Braxmeier / pixelio.de

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im November 2018 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 0,6 % gefallen ist. Bereits im Vormonat hatten die geleisteten Arbeitsstunden abgenommen. Auch die Zahl der Beschäftigten sank im November, während die Bruttolöhne weiter zulegen konnten.

Die Frühindikatoren fielen zuletzt uneinheitlich aus. Zwar sind die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Oktober dank höherer Aufträge im Tiefbau den zweiten Monat in Folge gestiegen (+ 1,0 %). Die Baugenehmigungen im Hochbau haben allerdings im Oktober deutlich nachgegeben (- 9,6 %) und sind auf das niedrigste Niveau seit September 2017 gefallen. Dabei sanken die Genehmigungszahlen in allen Bausparten deutlich, so auch im Wohnungsbau.

Zwar haben sich die Finanzierungskonditionen in den vergangenen Wochen kaum verändert. Allerdings steigen die Immobilienpreise nach wie vor deutlich stärker als die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und der Immobilienpreisanstieg scheint sich zuletzt sogar beschleunigt zu haben. Bei den Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes haben derweil sinkende Exportaufträge zu einer erneuten Eintrübung der Stimmung gesorgt und die Kapazitätsauslastung ist laut Umfrage des ifo-Instituts zum Jahresende 2018 bereits das dritte Quartal in Folge gesunken. Damit verschlechtern sich die Vorzeichen für den Wirtschaftsbau. Für dieses Jahr erwarten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) einen Anstieg des nominalen Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 6,0 %.

Quelle: SOKA-BAU (ots)

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