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Repower will Abschaffung von Subventionen für Windenergiebranche

Archivmeldung vom 06.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Die Unternehmensführung von Deutschlands drittgrößtem Windkraftanlagenbauer Repower hat sich für die langfristige Abschaffung von Subventionen für die Windenergiebranche ausgesprochen. "Prinzipiell bin ich für eine so genannte Degression", sagte Repower-Chef Fritz Vahrenholt dem Tagesspiegel (Samstagausgabe).

"Wenn die Vergütung jedes Jahr um ein Prozent sinkt, ist das eine Peitsche für die Ingenieure. Sie haben den Anreiz, noch innovativer zu werden." Damit unterstützt Repower Pläne des Bundesumweltministeriums, wonach die Subventionen jährlich um ein Prozent sinken sollen. Der Bundesverband Windenergie hatte dagegen gefordert, die Vergütung der Windenergie auf unbestimmte Zeit gleich hoch zu belassen.

Vahrenholt forderte zudem eine längere Laufzeit für Atomkraftwerke in Deutschland. "Ich bin dafür, die Kraftwerke in Deutschland - übrigens die sichersten in Europa - noch acht Jahre länger als geplant laufen zu lassen." In dieser Zeit könnten Windräder weiter entwickelt werden. Dennoch dürfe man an die Branche nicht allzu hohe Erwartungen stellen. "Mehr als 25 Prozent des Energieverbrauchs werden in Deutschland durch Windenergie nicht ohne weitere Fortschritte bei der Speicherung gedeckt werden können", sagte der Repower-Chef.

Quelle: Pressemitteilung Der Tagesspiegel


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