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Zinsen für Immobilienkredite weiterhin bei etwa 1 Prozent

Archivmeldung vom 01.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Zinsentwicklung zehnjährige Baudarlehen laut Interhyp. Bild: Interhyp AG Fotograf: Interhyp
Zinsentwicklung zehnjährige Baudarlehen laut Interhyp. Bild: Interhyp AG Fotograf: Interhyp

Eine deutlich anziehende Inflation, bessere Konjunkturprognosen, etwas höhere Renditen bei deutschen Staatsanleihen: Häuslebauer und Immobilienkäufer bekommen im Juli weiterhin den an den Märkten zurückkehrenden Optimismus zu spüren. Nach dem Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen im März, April und Mai haben sich die Konditionen im Juni auf einem höheren Niveau eingependelt.

Darauf weist die Interhyp AG hin, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen. Anfang Juli liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen damit bei rund einem Prozent. "Die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus, neue Lockdowns oder Verschärfungen in Portugal, Australien und Israel verdeutlichen uns gleichzeitig, dass Prognosen im momentanen Umfeld schwierig bleiben. Kunden mit Finanzierungsbedarf sollten sich durch eine solide Kalkulation und langfristige Entscheidungen möglichst unabhängig machen von kurzfristigen Markttendenzen", erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG, im aktuellen Zinsbericht. Im monatlichen Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gehen die befragten Experten in der Mehrheit kurzfristig von einer Seitwärtsbewegung und auf Jahressicht von leicht steigenden Zinsen aus.

Die Corona-Pandemie bleibt in vielerlei Hinsicht marktbestimmend. Die Preisteuerung hatte in den letzten Monaten - unter anderem wegen Corona-bedingter Lieferengpässe - deutlich zugelegt. Die Konjunkturaussichten haben sich in den vergangenen Wochen weiter aufgehellt - wenn sie sich mit Blick auf neue Virusvarianten und Lockdowns jedoch auch wieder eintrüben könnten. Die amerikanische Notenbank Fed will die Leitzinsen bis Ende 2023 in voraussichtlich zwei Schritten erhöhen. Die EZB beurteilt die aktuelle Wirtschafts- und Inflationsentwicklung indes trotz der aktuell positiven Vorzeichen vorsichtiger und stellt vorerst keine Zinswende in Aussicht.

Die Renditen der Bundesanleihen, die als wichtige Benchmark für die Immobilienfinanzierung gelten, zeichnen die vorsichtig optimistische Marktlage der vergangenen Monate nach. Die Nachfrage nach den als sicher geltenden Papieren ist geringer als vor einigen Monaten. Das hat das Zinsniveau etwas angehoben - was auch Baufinanzierungskunden spüren.

Die Mehrheit der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwartet, dass sich die Zinsen in den nächsten Wochen auf diesem Niveau seitwärts bewegen. Mittel- bis langfristig, das heißt auf Halbjahres- oder Jahressicht, könnte das Zinsniveau aber weiter ansteigen. Das erwartet die Mehrheit der von Interhyp befragten Kreditinstitute. Mirjam Mohr: "Immobilienkäufer finden weiterhin sehr gute Finanzierungsbedingungen vor, die sie mit langen Zinsfestschreibungen und hohen Anfangstilgungen perfekt für sich nutzen können". Interhyp rät zudem, die seit 1. Juli in Kraft getretenen BEG-Förderungen zu prüfen, die mit günstigen Zinsen und zum Teil hohen Tilgungszuschüssen über die KfW möglich sind.

Quelle: Interhyp AG (ots)

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