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Wirtschaftsinstitute erwarten "verhaltenen Aufschwung"

Archivmeldung vom 08.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tony Hegewald / pixelio.de
Bild: Tony Hegewald / pixelio.de

Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert und erwarten einen "verhaltenen Aufschwung". Gingen die Forscher im Frühjahr noch von einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 2,1 Prozent aus, erwarten sie nun in ihrem Herbstgutachten ein Plus von 1,8 Prozent.

"Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung, der vor allem von den privaten Konsumausgaben getragen wird. Bremsend wirkt die schwache Weltkonjunktur", sagte ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser bei der Vorstellung der Zahlen am Donnerstag in Berlin.

Mit Blick auf die Flüchtlingskrise erwarten die Forscher, dass in diesem Jahr 900.000 Asylsuchende nach Deutschland kommen. Für 2016 rechnen die Forscher mit weiteren 600.000 Asylsuchenden in Deutschland. Die Kosten zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms werden den Überschuss des Staates von voraussichtlich 23 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf 13 Milliarden Euro im kommenden senken, hieß es seitens der Forschungsinstitute weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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