Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Verbraucherschützer warnen vor Amazon-Schnäppchen

Verbraucherschützer warnen vor Amazon-Schnäppchen

Archivmeldung vom 01.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Der Day 1 Tower des umstrittenen Amazon Konzerns in Seattle
Der Day 1 Tower des umstrittenen Amazon Konzerns in Seattle

Von Adamajreynolds - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55134604

Wenige Tage vor dem Start von Amazons Rabatt-Aktion "Prime Day" am 15. und 16. Juli raten Verbraucherschützer zur Vorsicht. Konsumenten sollten sich bei der Schnäppchenjagd auf keinen Fall durch "verkaufspsychologische Folterinstrumente" wie ablaufende Countdowns oder die angebliche Knappheit eines bestimmten Produkts unter Druck setzen oder von ihrer Begeisterung unreflektiert fortreißen lassen, sagte Georg Tryba, Online-Experte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der "Welt am Sonntag".

Viele Artikel, die angeblich ablaufen, stünden erfahrungsgemäß nach wenigen Stunden wieder im Netz. Die Wahrscheinlichkeit, eine einmalige Chance zu verpassen, sei gering. "Nach dem Schnäppchen ist vor dem Schnäppchen. Im Netz herrscht jederzeit Schlussverkauf", so der Online-Experte weiter. Amazons "Prime Day" sei schließlich nur eine von vielen Sonderaktionen wie Black Friday, Cyber Monday oder dem in China üblichen Singles Day, der in Deutschland ebenfalls zunehmend Beachtung finde, sagte Tryba der "Welt am Sonntag".

Der "Prime Day" gilt allerdings als herausragende Aktion. Im vergangenen Jahr wurden bei der über 36 Stunden laufenden Rabatt-Aktion rund 100 Millionen Artikel verkauft. Rund die Hälfte des gesamten deutschen Online-Handels wird über Amazons Systeme abgewickelt. Davon wiederum entfallen etwa gleiche Teile auf eigene Verkäufe des US-Konzerns und auf dessen Marktplatz, über den Dritthändler Ware anbieten. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass der gesamte Online-Handel im laufenden Jahr in Deutschland ein Volumen von mehr als 58 Milliarden Euro erreichen dürfte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Symbolbild
... Und wenn Dein Körper das kleine Corona Problem schon selbst erledigt hat?
Vernon Coleman 2019
Dr. Vernon Coleman: „Das könnte unmöglich passieren! Oder doch?“
Termine
Das Ende der Pandemie - Der Tag der Freiheit / Lockdown-Großdemo
Berlin
01.08.2020
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte ratsam in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige