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Berliner Jugendämter: 15 Prozent der Stellen im Sozialen Dienst sind nicht besetzt

Archivmeldung vom 21.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Martin Moritz/pixelio.de
Bild: Martin Moritz/pixelio.de

Im Regionalen Sozialen Dienst der Berliner Jugendämter in den Bezirken sind 15 Prozent der Stellen unbesetzt. Das zeigen aktuelle Zahlen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die dem rbb vorliegen. Demnach sind 133 von rund 886 finanzierten Stellen vakant. Die Zahlen wurden zum Stichtag 1.1.2018 erhoben.

In keinem Berliner Bezirk sind derzeit alle vom Land finanzierten Planstellen besetzt. Vor allem der Personalmangel hat im vergangenen Jahr dazu geführt, dass viele Jugendämter in ihrem Regionalen Sozialen Dienst Schließzeiten einrichten mussten.

In Tempelhof-Schöneberg ist die Situation etwa besonders gravierend: 2017 mussten die Sprechstunden des Sozialen Dienstes aller drei Regionen jeweils eine Woche pro Monat ausfallen. Diese Schließzeit gilt auch im ersten Quartal 2018 weiter. Bezirksstadtrat Schworck sieht den anhaltenden Personalmangel und im vergangenen Jahr auch die Einführung einer neuen Software als Grund an. Eine Lösung des Problems sei nicht in Sicht, bei den letzten Bewerbungsverfahren hätten sich stets weniger Kandidaten beworben, als Stellen ausgeschrieben waren.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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